Zufällig verheiratet.

 

Eine völlig unterdurchschnittliche Romantik-Komödie, unglaubwürdig , aber leider nicht auf die abgedrehte Art und lustlos inszeniert.

Da hilft auch die Besetzung mit Uma Thurman und Colin Firth nichts. Ihr Co-Star Jeffrey Dean Morgan ist zwar ein echter Sympath und sieht aus wie der große Bruder von Robert Downey Jr. lässt sich aber auch ziemlich unmotiviert durch die Handlung treiben. Chemie zwischen allen ist Fehlanzeige. Und selbst Uma Thurman wirkt meist nur unsympathisch und genervt. Zum Happyend ist sie dann aber rechtzeitig ausgeglichen und fröhlich und reduziert ihre Liebestipps auf Susi und Strolch-Analogien. Leider hat sie den Film auch noch mit produziert. Das sollte sie lassen.

Schon die Prämisse des Films ist völlig überzogen. Ein bodenständiger Feuerwehrmann rächt sich an einer Radiopsychiaterin, weil sie durch ihre Tipps seine Hochzeit vermasselt hat.D er Plottwist das die beiden versehentlich heiraten kommt aus dem Nichts, in dem “Karls” indischer Teenager-Nachbar mal schnell die amtlichen Daten hackt. Völlig unnötigerweise wird ein Teil der Handlung ins indische Viertel verlegt – offenbar hat der Ausstatter dort Beziehungen.

Ach ja , und wenn man sich heftig mit einer Frau streitet, ist ein überfallartiger Kuss natürlich immer eine gute Lösung.

Das Ganze wirkt wie eine nach New York verlegte SAT 1-Romantik-Schmonzette.

Das es als Extras nur die Standard-Promointerviews gibt ist da auch nicht mehr so enttäuschend.

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