Shopping-Center King

 

Seth Rogen spielt Ronnie Barnhardt den Chef einer Supermarkt-Sicherheitstruppe.

Er sieht seine Chance auf Heldentum und die Eroberung der angebeteten Kosmetikschnepfe gekommen, als ein Exhibitionist seinen Laden unsicher macht. Insgeheim hofft er mit seiner Truppe darauf, endlich scharfe Waffen einsetzen zu dürfen. Dabei sind sie mit der Jagd auf Ladendiebe schon fast überfordert. Als dann auch noch ein ehrgeiziger “echter” Polizist in seinem Revier auftaucht brennen ihm immer mehr Sicherungen durch.

 

 

Das Grundgerüst ist natürlich dem “Kaufhaus-Cop” von Kevin James sehr ähnlich.

Die Unterschiede: Der Humor in Shoppingcenter-King ist brachialer, gehässiger. Eben wie man es aus Judd Apatows Filmen gewohnt ist – nur diesmal noch etwas greller.

Vor allem aber: Seth Rogen ist nicht witzig. Statt dessen wirkt er inkompetent (o.k.) notgeil (naja), dumm (warum nicht)  und rassistisch (noch Fragen ?). Schlechte Voraussetzungen für jemanden, mit dem man im Film mitfiebern möchte. Statt dessen bleiben angesichts dieses Psychopaten etliche Lacher im Hals stecken.

Shopping-Center King will sich an ein ganz anderes Publikum richten, mit seinen Drogenwitzen, der Brutalität und diversen Obszönitäten.

Gleichzeitig soll es eine böse Parodie von Taxi Driver sein, ein Psychopath erklärt sich selbst Retter der Welt und der nicht ganz so holden Jungfrau. Ob das Zielpublikum diese Anspielungen mitbekommt darf man aber bezweifeln. 

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