Hinter Kaifeck

Leicht okkultes Mystery-Drama. Die Regisseurin (Galileo Mystery) spricht von "gepflegtem Grusel". "Wir können gegen Hollywood nicht mithalten". Ihre Vorbilder sind "The Others" oder "Sixth Sense".

Die typischen düsteren Nadelwälder, Nebelschwaden, dunkle Wolken. Und eine öde Ortschaft, in der die Zeit stehengeblieben zu sein scheint.

Strenge Bildspache, wie Stilleben.

Dazu liefert Benno Fürmann eine solide Performance ab. Alexandra Maria Lara ist als bayrische Bauerntochter aber völlig fehlbesetzt.

Später sorgen überhand nehmende Halluzinatioen und Zeitsprünge dann für komplette Verwirrung.

Typisch für deutsches Kino sind natürlich alle "Action"-Parts plump inszeniert.

Und das Ende setzt dem in Sachen Unglaubwürdigkeit die Krone auf.

Gute Atmosphäre, aber lausiges Drehbuch und holprige Umsetzung.

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