Connected

 

DIE STORY

Auf dem Weg zur Arbeit wird die Ingenieurin Grace in ihrem Auto gerammt und anschließend entführt. Nur langsam erfährt sie, worum es den Gangstern geht. Sie sind eigenlich hinter ihrem Bruder Roy her – und sie schrecken vor nichts zurück. Sie töten einen von Roy Freunden und entführen Grace´ Tochter. Grace einzige Chance ist ihr Erfindungsreichtum. Aus Einzelteilen in ihrem Gefängnis baut sie sich ein Funkgerät und landet so per Zufall auf dem Handy von des biederen Bob. Der denkt natürlich erst an einen Scherz, aber dann glaubt er Grace – und versucht ihr zu helfen. Das ist schwieriger als gedacht, denn ziemlich bald ist die Polizei hinter Bob her.

 

DER KICK

Wer hat sich nicht schon geärgert, wenn prinzipiell gute Filme in Hollywood nochmal mal nachgemacht (und für den US-Massengeschmack glattgebügelt) wurden. Aber es geht inzwischen auch andersrum. Aus Hongkong kommt mit “Connected” eine sinisiertes Remake von “Final Call”, einem kleinen, temporeichen Thriller mit Kim Basinger.

Ein blöde Idee ? Keineswegs. Trotz identischer Grundproblematik ist “Connected” ein völlig eigenständiger Film. Die Action ist angenehm aufwändig Hongkong-typisch etwas over-the-top mit etwas nervigen Zeitlupeneinlagen, ein bißchen Humor lockert das Geschehen auf und der unfreiwillige Held wird von Louis Koo als schlichter Jedermann gespielt, dem die Dinge schnell außer Kontrolle geraten, der dann aber über sich hinaus wächst. Die Schurken sind ein bißchen zu eindimensional geraten, aber das mindert den Spaß nur geringfügig. Auch den anderen Darstellern wird nichts tiefschürfendes abverlangt. Aber hinter dem US-Original muss “Connected” sich nicht verstecken. Viel Spaß beim Videoabend.

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