Choke:

Sieger beim Sundance-Festival 2005

Eine kleine schmuddelige, bitter-süße Loser-Komödie.

Mit Sam Rockwell und Anjelica Houston.

Kein berauschendes Bild. Nichts für sensible Gemüter oder religiös Empfindliche.

 

Ein zynischer sexsüchtiger Lebenskünstler, der in seiner Freizeit Erstickungsanfälle simuliert und sich dann von Unbekannten das Leben retten lässt. Die Helden sind ihm für den Ruhm dann dankbar emotional und finanziell.

Sex hat er reichlich - da ist eine Selbsthilfegruppe aus lauter potentiell rückfälligen Nymphomaninnen sehr praktisch. Aber als es einmal beim Sex um etwas geht, da versagt er.

Ist seine Sexsucht das Resultat seiner früher besitzergreifenden und trotzdem unsoliden Mutter ?

Außerdem weiß er nicht wer sein Vater ist, seine mittlerweile demente Mutter verrät es ihm nicht.

Und das mit sehr gutem Grund, wie sich im Laufe des Films herauszustellen scheint. Denn sein Erzeuger ist - möglichwerweise - eine höchst erlauchte Person.

"Mein Name ist Cherry Dayquiri - aber das ist nicht mein richtiger Name..."

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