Cadillac Records

Leicht genießbares , unterhaltsames Bio-Pic über das legendäre Plattenlabel Chess Records und die dort groß gewordenen  Bluesmusiker wie Muddy Waters, Etta James, Howlin Wolf und ChuckBerry, die letztlich zum Aufstieg des Rock´n Roll führten.

Ein echter Ensemble-Film, auch wenn Labelgründer Leonard Chess (Adrien Brody) im Mittelpunkt steht. Dazu singt Beyonce als Etta James ein paar sehr schöne Blues- und Soul-Klassiker.

Streckenweise ist die Darstellung der Blues-Szene, vor allem durch Kamera und Ausstattung etwas zu glatt und glamourös.

Das Problem: Durch das große Ensemble, kommt einem keine der Personen mit ihren Problemen (und die haben sie alle) wirklich nahe. Und das verbindende übergeordnete Thema, die Musik gerät in der Tobhuwabohu auch etwas in den Hintergrund. Trotzdem ist es ein für interessanter Blick auf ein bislang weitgehend übersehenes Kapitel der Musikgeschichte. “Cadillac records” kommt aber nicht an die Konkurrenz wie “Walk the Line”(Johnny Cash) und “Ray”(Ray Charles) . Dazu fehlt der emotionale Tiefgang.

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