500 Days Of Summer

 

Eigentlich wollte Tom Architekt werden. Mit seinem derzeitigen Job als Grußkartenautor ist er aber auch ganz zufrieden. Aber so richtig toll wird sein Leben erst, als er seine neue Kollegin Summer kennenlernt. Die oder keine sagt er sich. Dabei ist Summer beileibe nicht einfach zu erobern. Doch Tom gibt nicht auf. Weil sie aber keine feste Bindung will, muss er sich erstmal mit der Rolle als bester Freund und gelegentlicher Lover begnügen. Denn Summer glaubt nicht an die Liebe. Aber stimmt das auch ? Ist Summer nur beziehungsgeschädigt ? Oder ist ihre Weigerung nur ein Test. Und können Männer und Frauen tatsächlich "nur Freunde" sein ? 

Fragen über Fragen, und 500 Tage Zeit für Antworten

500 Days Of Summer ist eine romantische (Anti-)Liebeskomödie, die das gängige Schema des Genres sprengt.

Zunächst einmal ist die Besetzung mit Joseph-Gordon Levitt und Zooey Dechanel zwar auch attraktiv aber eben vor allem talentiert.

Der Look des Film ist eher natürlich als glamourös und der Soundtrack mit etlichen Independent-Hits nicht so schmalzig und radiopoplastig wie in anderen Hollywoodschnulzen gewohnt. Geradezu lehrreich wirds, weil der Film nicht chronologisch erzählt wird, sondern bestimmte Schlüsselmomente gegenüber stellt, wie etwa die ausgelassene erste gemeinsame Shoppingtour - und dieselbe Aktion in genervter Stimmung ein paar Monate später.

Dazu gibts zwischendurch sogar ernste Momente , in denen der Held tatsächlich nachvollziehbar zunehmende Selbstzweifel bekommt, und dem gegenüber herzerfrischende Gute-Laune-Momente, wenn Tom Lover nach der ersten gemeinsamen Nacht ziemlich albern und trotzdem mitreißend durch die Straßen tanzt.  Zum Schluß belohnt uns 500 days of Summer dann auch noch mit einem etwas anderen "Happy-End".

Absolut empfehlenswert.

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