The Happening

Es passiert ohne Vorwarnung. Im New Yorker Central Park  benehmen sich Menschen von einer Sekunde auf die andere merkwürdig, wie  geistesabwesend. Und dann beginnt eine Serie schockierender Selbstmorde.

Die Regierung geht von einem Terror-Anschlag mit Nervengas aus. Aber dafür sind die Vorfälle eigentlich viel zu verbreitet und sie ziehen immer weitere Kreise.

"

Schließlich wird New York evakuiert. Auch der Biologielehrer Elliot Moore macht sich mit seiner Frau und einem Freund auf die Flucht.

Aber was auch immer es ist , dass die Menschen verändert – es scheint sie zu verfolgen

 

Ein Anschlag, ein Militärexperiment, ein Virus oder die Rache der Natur – "The Happening" wirft einige Möglichkeiten auf den Markt – aber ziemlich schnell ist dem Zuschauer klar, was die Katastrophe verusacht hat. Spannung kommt so natürlich nicht auf.

Dafür sorgen schon die TV-Experten, die permanent auftauchen und das Geschehen wortreich kommentieren, wenn die Helden gerade mal wieder eine Pause brauchen. Ein paar genüssliche inszenierte, bizarre Todesfälle dazwischen soll offenbar die Horrorfans bei Laune halten.

 

„Vielleicht ist es ein natürliches Phänomen , dass wir nie verstehen werden.“ Dieser Satz wird einem hier immer wieder eingebleut – Kritische Fragen unerwünscht. The Happening ist die Instant-Version von Frank Schätzings „Der Schwarm“.  

 

Die eigentliche Katastrophe ist leider Shyamalans Film, dem ein unerklärliches Phänomen offenbar jegliches Talent geraubt hat. Vieles an "The Happening" ist erschreckend – die albernen Dialoge, die oft drittklassigen Darsteller, unpassende Witze, die auch den Rest an Spannung zunichte machen und die ein paar gelungene Ideen nicht ausgleichen können.

 

„You deserve this – Das haben sie sich verdient“ – mahnt ein Werbeplakat ironisch vor einer menschenleeren Mustersiedlung. Diesen Film hat niemand verdient.   

Logo