Jumper

Ohne Staus und Wartezeiten rund um die Welt – Für David Rice kein Problem, denn er ist ein Jumper. Dass heißt er kann sich mit Gedankenkraft an jeden beliebigen Ort teleportieren. Damit ruft er aber auch eine mysteriöse Geheimorganisation auf den Plan, die dem coolen Hüpfer das Handwerk legen will.

 

DIE STORY

Als David Rice (Hayden Christensen) auf einem zugefrorenen See einbricht, sieht er sein nahes Ende vor Augen. Aber einen Augenblick später findet er sich in der Bücherei seiner Schule wieder. Naß und durchgefroren, aber lebendig. Zunächst zweifelt er an seinem Verstand, aber nach einem weiteren lebensbedrohlichen Zwischenfall sieht er klarer: Als ein LKW ihn zu überrollen droht, landet David Sekundenbruchteile später in Sicherheit ein paar Dutzend Meter abseits der Straße in Sicherheit. David kann sich offensichtlich teleportieren. Er beginnt die mysteriöse Fähigkeit zu erkunden – und stellt fest, dass Lebensgefahr als Aulöser dafür nicht unbedingt notwendig ist. Zunächst kürzt er nur lästige Wege ab, auch wenn es nur um Strecke von der Couch zum Kühlschrank geht – aber vermeintlich bessere Ideen lassen nicht lange auf sich warten. Mit seinen Fähigkeiten transportiert er sich etwa in diverse Banksafes. Geldsorgen gehören damit der Vergangenheit an. David beginnt in den nächsten Jahren ein luxuriöses Leben , das ihn morgens zum Surfen in die Südsee, danach auf einen Snack zur Sphinx in Ägypten und dann zum Shoppen nach Tokio führt. Aber es ist ein einsames Leben, denn bislang hat er niemandem von seinem Geheimnis erzählt. Dabei ist David nicht allein. Auch der junge Brite Griffin (Jamie Bell) hat die praktische Fähigkeit. Und er erzählt David von den Gefahren, die auf die beiden lauern. Eine uralte Geheimorganisation, die „Paladine“ macht seit Jahrhunderten Jagd auf die „Jumper“.

 

DER KICK

"Warum" und "wie" sind Fragen die man bei diesem Film nicht stellen sollte. Woher die Jumper ihre Fähigkeiten haben, bleibt im Dunklen, warum sie von den Paladinen gejagt werden ebenfalls.

Wenn man allerdings die Jumper als moderne Globetrotter sieht, die keine Regeln akzeptieren, die die Welt als ihren Spielplatz betrachten, als Sci-Fi-Variante der Billigflieger-Generation und die Paladine als rückwärts gewandten konservativen Elternersatz, dann macht der Film trotzdem Sinn. Und außerdem soll ja noch einiges in den folgenden Filmen zu erzählen sein, "Jumper 2" wurde bereits angekündigt. Vor allem aber liefert „Jumper“ massenhaft gestylte Action, mit Hayden Christensen als romantischem Rebellen. Das der Gewissenkonflikt der Hauptfigur mit Macht und Verantwortung an seine Rolle in "Star Wars" erinnert, dass die Teleporter-Idee bereits in „X-Men“ eine Rolle spielte, kann man da leicht verzeihen.  

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