Asterix bei den Olympischen Spielen

Der Gallier Alafolix (Stephane Rousseau) hat sich in die griechische Prínzessin Irina (Vanessa Hennsler) verliebt. Und mit Nachhilfe von Obelix (Gerard Depardieu) in Form von amourösen Versen erobert er ihr Herz. Um aber auch ihre Hand zu gewinnen, muss er auch noch bei den olympischen Spielen antreten. Kurzentschlossen treten Asterix (Clovis Cornillac) und Obelix die Reise nach Griechenland mit ihm an. Bei den Wettkämpfen ist ihr Gegner vor allem Brutus (Benoit Poelvoorde), der Ziehsohn von Caesar (Alain Delon). Der will nicht nur die Prinzessin für sich gewinnen sondern darüber hinaus auch seinen Adoptivvater um die Ecke bringen. Und während die Gallier aufgrund der geltenden Dopingbestimmungen auf ihren Zaubertrank verzichten müssen, bedient sich der intrigante Römer diverser obskurer Hilfsmittelchen.

 

DER KICK

Mit einem Budget von 78 Milllionen Euro ist „Asterix bei den Olympischen Spielen“ eine der teuersten europäischen Filme aller Zeiten. Und in den Kulissen wie einem riesigen Stadion für Wagenrennen und den Tricks von fliegenden Römern bis zu Zaubertranknebenwirkungen sieht man jeden Cent. Für die Pointen wurde aber offenbar lediglich die Portokasse benutzt. 

 

Eine Komödie in der Schumi als antiker Wagenlenker mehr Text hat als "Bully" Herbig im Legionärskostüm, der macht einfach etwas falsch. Kinder könnten am grassierenden Klamauk ihren Spaß haben, obwohl sie weder die Anspielungen auf die Weltpolitik noch auf Alain Delons vergangene Filmhits mitbekommen. Fans des Comic-Klassikers werden sich grausen.

 

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