Shrek der Dritte 

Machtwechsel im Märchenland. Das Königreich „Weit weit weg“ braucht einen neuen König. Und ausgerechnet Shrek und seine Fiona sind die nächsten in der Thronfolge. Da ist guter Rat teuer, denn der Oger hat überhaupt keine Lust, „Shrek der Dritte“ zu werden  und seinen geliebten Sumpf gegen einen blankpolierten Palast einzutauschen.   

 

DIE STORY 

Als Prinz und Prinzessin im Königreich „Weit weit weg“ haben Shrek und seine Frau Fiona alle Hände voll zu tun. Da muss sich auch der notorisch grummelige Oger für königliche Zeremonien maniküren, pudern und in prunkvolle Roben zwängen lassen. 

Das Unwohlsein wächst sich zu einer mittleren Panik aus, als der König auf dem Sterbebett ausgerechnet Shrek zum Thronfolger erklären will. Dann könnte der Hygienemuffel seinem geliebten Sumpf auf Dauer Lebewohl sagen. Also muss ein Ersatzmann her.

Der königliche Cousin Arthur ist der Mann der Stunde. Allerdings fristet der noch sein Dasein als Trottel vom Dienst auf einer entlegenen Schule und scheint so gar nicht aus königlichem Holz geschnitzt zu sein. Dass denkt sich auch der in Ungnade gefallene Prince Charming, der in einer Allianz mit sämtlichen Märchenschurken, von Captain Hook bis Rumpelstilzchen den Umsturz plant. Es gibt viel zu tun für Shrek und seine Freunde den Esel, den gestiefelten Kater, den Lebkuchenmann und Pinocchio. Und dass der Oger ausgerechnet jetzt erfährt , dass er bald Papa wird macht ihm zusätzliche Kopfschmerzen.

 

DIE STARS

Das Team der Sprecher bleibt weitgehend unverändert. Im amerikanischen Original sind unter anderem Mike Myers, Cameron Diaz, Antonio Banderas und Julie Andrews und als Neuzugang Justin Timberlake zu hören, den Synchronpart übernahmen Marie-Luise Marjan, Sascha Hehn und Benno Fürmann.

In einem gravierenden Punkt werden sich die Fans allerdings umstellen müssen.

Randolf Kronberg, seit über 20 Jahren der Synchronsprecher von Eddie Murphy, ist gestorben. Für die Stimme des Esels wurde deshalb mit Dennis Schmitt-Foss „ein Neuer“ verpflichtet, der allerdings auch schon lange im Geschäft ist und den Job mehr als nur ordentlich macht.

 

DER KICK

Im dritten Anlauf wirkt der grüne Held ein bisschen blass. Vielleicht liegts daran dass er nun schon seit dem ersten Film eigentlich nicht anderes will als in seinen Sumpf zurückzukehren und seine Ruhe zu haben. Da sich das immer mehr verzögert, ist Shrek verständlicherweise muffelig. Dazu muss der Oger noch einen denkbar ungeeigneten Kandidaten in einen echten Herrscher verwandeln und auch die Aussicht bald ein paar ebenfalls grüne Sprösslinge zu haben, hebt die Laune erstmal nicht. Für viele Lacher sorgt dagegen das vielköpfige Ensemble der Nebenfiguren, von denen viele inzwischen liebgewonnene alte Bekannte sind, wie der Lebkuchenmann oder Pinocchio, dazu natürlich der Esel und der gestiefelte Kater. Mit den Märchenprinzessinnen Rapunzel, Dornröschen ,Aschenputtel und Schneewittchen werden neue Spitzen gegen Girlgroups und It-Girls ausgefahren.So ist „Shrek der Dritte“ trotz leichter Formschwächen immer noch weit davon entfernt, misslungen zu sein. 

 

 

 

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