Fantastic 4 - Rise of the Silver Surfer

Ein unbekanntes Wesen aus dem All verbreitet weltweit Chaos und Panik: Der „Silver Surfer". Die Fantastic Four sollen dem übermächtigen Alien das Handwerk legen.

Dafür müssen die vier streitbaren Superhelden enger zusammenarbeiten, als ihnen lieb ist.


DIE STORY
Die Hochzeitsglocken läuten bei den Fantastic Four. Mr. Fantastic (Ioan Gruffudd), der Mann mit dem Gummikörper und Sue Storm (Jessica Alba), die Unsichtbare wollen sich endlich das Ja-Wort geben. Ihre Partner, die menschliche Fackel (Chris Evans) und „Das Ding" (Michael Chiklis), sind davon nicht all zu begeistert, als sie erfahren, dass das Brautpaar von einem ruhigen Leben ohne Heldentaten und Blitzlicht träumen. Das wäre das Ende der Fantastic Four. Aber soweit kommt es nicht.

Die Hochzeit wird unsanft gestört. Weltweit häufen sich unerklärliche Phänomene, Stromausfälle in Los Angeles, Schnee auf den Pyramiden und eine trockengelegte Themse. Auslöser von Naturkatastrophen und Stromausfällen ist der Silver Surfer, ein Außerirdischer, dessen Kräfte alles übersteigen, was die Fantastic Four bisher erlebt haben. Die US-Armee sieht darin eine Bedrohung der nationalen Sicherheit. Kurzerhand werden die Fantastic Four eingespannt um dem Surfer eine Falle zu stellen.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten sollen sie sich ausgerechnet von ihrem Erzfeind Dr. Doom (Julian McMahon) helfen lassen, der bereits Kontakt zum Silver Surfer hatte.

Die Zeit drängt, denn die Superhelden stellen fest, dass der Außerirdische eine Schneise der Verwüstung durchs Universum gezogen hat. Jeder Planet, den er besuchte, wurde acht Tage später zerstört.

 

DIE STARS:
Ioan Gruffud, Chris Evans, Michael Chiklis - schauspielerisch sind die Fantastischen Vier keine Superhelden, wobei dummerweise ausgerechnet der interessanteste , Michael Chiklis, der Star der US-Serie "The Shield" permanent unter einer Maske arbeiten muss. Aber mit Jessica Alba ist wenigstens ein echter Blickfang dabei - wenn sie nicht gerade unsichtbar ist.

Ein zweiter Hingucker ist der Silver Surfer der in einer Mischung aus Computertrick und gleich zwei Schauspielern entstand. Im silbergrauen Anzug steckt Doug Jones, der sich auf maskierte Figuren spezialisiert hat und unter anderem den Fisch-Menschen Abe Sapien in „Hellboy"

sowie die Titelfigur in „Pans Labyrinth" und gleich mehrere Monster in der Ballerspielverfilmung „Doom" verkörperte. Für die Stimme des intergalaktischen Unheilsbringers wurde im US-Original allerdings Lawrence Fishburne verpflichtet.

 

DER KICK
"Fantastic Four - Rise of the Silver Surfer" bemüht sich gar nicht erst um Tiefgang. Das Strickmuster ist eher simpel, und der Vorhang fällt nach gerade mal 90 Minuten. Da bleibt kein Platz für Nebenschauplätze oder facettenreiche Charaktere. Dafür platzt der Film fast vor Action und Humor. Über weite Strecken ist das ein Comic-Film für die ganze Familie.

Das apokalyptische Ende ist allerdings reichlich düster geraten. Da kommen die „Silver-Surfer"-Fans voll auf ihre Kosten, während der Durchschnittszuschauer sich verwundert am Kopf kratzt. Hier wird jedoch das Tor für einen eigenständigen Silver-Surfer-Film weit aufgestoßen und gelichzeitig auch das gängige Comichelden-Genre-Format gesprengt.

Gegenüber dem ersten Film wurde deutlich an den Tricks gefeilt. Damit spielen die Fantastic Four ganz klar in der ersten Liga - für die Tabellenspitze reichts aber noch nicht.

 

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