Ein gutes Jahr 

Ein knallharter Geschäftsmann lernt in der Provence die Vorzüge des einfachen Landlebens zu schätzen.

 

DIE STORY
Der Londoner Finanzexperte Max (Russell Crowe) erbt von einem Onkel ein Weingut in der Provence. Dort hatte Max Jahre seiner Kindheit verbracht. Aber aus dem cleveren Jungen von damals ist ein knallharter Geschäftemacher geworden, und auch der Weinberg ist nur ein Posten in seiner Bilanz. Max will den Besitz möglichst schnell loswerden. Aber das entpuppt sich als schwieriger als gedacht. Widrige Umstände zwingen Max, mehr Zeit in der Provence zu verbringen als ihm lieb ist – und allmählich entfaltet Südfrankreich auch bei ihm seine Wirkung. 


DIE STARS

Russell Crowes internationaler Durchbruch war der Edel-Krimi „L.A. Confidential“. Unter den aktuellen Topschauspielern hat er wohl die größte Spannbreite , von Schreibtischtätern wie in „Insider“, dem schizophrenen Genie in „A beautiful mind“ 

über den rauhbeinigen Kapitän in „Master & Commander“ bis zum legendären „Gladiator“. Immer wieder sorgt er aber auch mit seinem aufbrausenden Temperament für Schlagzeilen. Er wurde mehr als einmal handgreiflich, nimmt auch gegenüber berühmten Kollegen wie de Niro und Clooney kein Blatt vor den Mund, bedrohte Paparrazzi und stand in den USA vor Gericht , weil er einer Hotelangestellten ein Telefon hintergeworfen hatte.


DER KICK

Die Geschichte vom geläuterten Businessman ist nur eine faule Ausrede für die Entstehung des Films. Regisseur Ridley Scott (Gladiator) und sein Freund und Autor Peter Mayle wollten nur endlich einmal zusammenarbeiten und ihre Liebe zur Provence (beide haben da eigene Weinberge) in Bilder packen.

Und das passiert dann auch. Dass dabei auch Klischees übers französische Landleben nicht ausgelassen werden war zu erwarten.   „Ein gutes Jahr“ ist eine zwei Stunden lange Postkarte. Die Tourismusmanager der Region dürften jubeln.

 

 

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