Die Simpsons - Der Film

Sie werden geliebt und gehasst. Nach zwanzig Jahren auf dem Fernsehschirm startete die liebenswert-chaotische Simpsons-Familie in ihrem ersten Kinoabenteuer durch. Die Simpsons - Der Film ist ein turbulentes Spektakel, gleichzeitig irrwitzig und hintergründig.

 

DIE STORY

Das beschauliche Städtchen Springfield wird Opfer eine Ökokatastrophe.

Nicht ganz unschuldig daran ist Homer Simpson. Als die Stadt mit einer riesigen Glaskuppel unter Quarantäne gestellt wird, sind die Einwohner nicht mehr zu halten und wollen Rache.

Da bleibt den Simpsons nur noch die Flucht - nach Alaska. Aber die Krise geht an der Familie nicht spurlos vorbei. Bart ist stinksauer auf seinen Vater und auch Marge macht ihrem Mann Vorwürfe. Aber Homer bekommt eine Chance, seinen Fehler wieder gut zu machen als Präsident Schwarzenegger unwissentlich die Zerstörung von Springfield anordnet. Die Simpsons sind die einzigen, die ihre Heimtstadt retten können. Dafür müssten sie allerdings zusammenarbeiten.

 

DIE STARS:

Produzent James L.Brooks ist mit drei Oscars einer der ganz Großen in Hollywood, der hinter Klassikers wie „Big" mit Tom Hanks, „Besser geht's nicht" mit Jack Nicholson und „Der Rosenkrieg" mit Michael Douglas steckte. Simpsons-Erfinder Matt Groening hat in der Serie etliche Anregungen aus seinem eigenen Leben verarbeitet. Inzwischen haben die Simpsons aber im Gegenzug auch sein Leben geprägt. Seine Söhne heißen Homer und Abe - wie der Großvater der Simpsons-Sippe. Heimlicher Star der US-Serie ist Dan Castellaneta, der neben Homer noch über ein dutzend anderer Charaktere spricht. Aber auch die deutschen Synchronstimmen von Homer, Bart und Lisa , Norbert Gastell, Sabine Bohlmann und Sandra Schwittau sind seit der ersten Folge an Bord. Einziger Neuling ist Anke Engelke, die nach dem Tod von Elisabeth Volkmann die Rolle von Marge Simpson übernahm. An ihre Stimmen mussten sich viele Fans erst gewöhnen - dabei hält sie sich eng an das amerikanische Vorbild.



DER KICK:

In den vergangenen zwanzig Jahren haben Politiker, Philosophen und vor allem Millionen Fans die Erlebnisse der Simpsons analysiert. Einerseits ist es hemmungsloser Blödsinn und im nächsten Moment eine bissige Satire über den American Way of Life oder über die Menschen im Allgemeinen und Familien im Besonderen. US-Präsident Bush George Bush sah in ihnen alles verkörpert, was ihn an den USA stört - und wurde prompt in einer eigenen Folge veralbert. Andererseits geben sich Prominente die Klinke in die Hand für eine Gastrolle bei den Simpsons, von den Rolling Stones über U2 bis zu Physik-Genie Stephen Hawking.

In ihrem Kinoabenteuer bleiben die Simpsons der klassischen zweidimensionalen Cartoon-Animation treu und halten sich aus dem technischen Schaulaufen von 3-D-Computer-Abenteuern wie Shrek und Nemo heraus. Nur die Hintergründe wurden ein bisschen aufgehübscht.

Für die Fans hat sich das lange Warten gelohnt. Die Abenteuer der verrückten gelben Familie sind ein bisschen größer und bunter als im Fernsehen. Aber der Charme und Witz der Simpsons wurde lückenlos auf die Leinwand übertragen.

 

Logo