Das Bourne-Ultimatum 

Aller guten Dinge sind drei. Mit „Das Bourne-Ultimatum“ endet die atemlose Hetzjagd von Geheimagent Jason Bourne zumindest vorerst. Im Alleingang legt sich Jason Bourne wieder einmal mit der CIA an, auf der Suche nach seiner wahren Identität. 

 

DIE STORY

Jason Bourne (Matt Damon), der untergetauchte Spezialagent der CIA bereitet seinen früheren Bossen immer noch Kopfschmerzen. Denn wenn Bourne das Geheimnis um seine Person aufdeckt, würde er damit auch eine höchst umstrittene CIA-Operation enthüllen – und diverse Karrieren gefährden. Deshalb setzt der Geheimdienst seine besten Agenten und die neuste Überwachungstechnik gegen Bourne ein. Allerdings kennt auch niemand die CIA-Methoden besser als Bourne. Diesmal muss er aber nicht nur den früheren Kollegen entkommen, sondern auch einen britischen Reporter (Paddy Considine) schützen, der offenbar ein paar brisante Geheimnisse der CIA ausgegraben hat – und wichtige Informationen über  Bournes wahre Identität haben könnte. Aber Killerkommandos sind den beiden schon auf der Spur.

 

DIE STARS:

Zum drittenmal ist Matt Damon in der Rolle des abtrünnigen Agenten zu sehen.

Laut  „Forbes“-Magazin ist er der profitabelste Hollywood-Star. Für jeden Dollar seiner Gage  brachte er den Studios 29 Dollar ein. Das ist eine bessere Quote als Brad Pitt, Johnny Depp oder Tom Cruise. Dabei ist er eigentlich nie im Visier der Glamour-Presse, sondern lebt solide mit Frau und Kind in Miami.

Die Regie hat, wie bei „Die Bourne-Verschwörung“ wieder Paul Greengrass übernommen, ein Experte für realistische Action und glaubwürdige Figuren.

Das beweisen seine empfehlenswerten Dokudramen "Bloody Sunday" über ein britisches Massaker in Nordirland und "United 93" über eine der am 11.9.2001 entführten Flugzeuge

 

DER KICK:

Das Bourne-Ultimatum liefert pausenlose Spannung auf drei Kontinenten, Jason Bourne hetzt von Moskau, nach London, von Madrid nach Tanger und anschließend nach New York und muss permanent um sein Leben kämpfen. Die Action bleibt dabei aber immer glaubwürdig. Da stört es nicht, dass die Story erstmal nichts Neues liefert. Jason Bourne wird gejagt und trickst seine Verfolger immer wieder aus, während eiskalte CIA-Technokraten im Hintergrund ihr eigenes Süppchen kochen. Aber immerhin erfährt Bourne diesmal am Ende tatsächlich, wer er wirklich ist. Damit ist die Trilogie offiziell angeblich beendet, aber die Macher lassen die Tür für eine Fortsetzung weit offen stehen.

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