Children of men

Zwanzig Jahre in der Zukunft steht die Menschheit vor dem Aussterben.

Chaos regiert und nur ein Mann und eine Frau können der Welt neue Hoffnung schenken.

 

DIE STORY

Das Jahr 2027. Seit 20 Jahren ist die Menschheit aus unerfindlichen Gründen unfruchtbar, kein Kind wird mehr geboren. Die weltweite Ordnung ist in der Folge zusammengebrochen. Nur im Inselreich Großbritannien, dass sich rigoros abschottet, herrscht noch eine wackelige Ordnung, die von der Polizei mit brutaler Gewalt gewahrt wird. Aber das Land wird trotzdem von einer Flüchtlingswelle überrollt, und London immer wieder von Terror-Anschlägen erschüttert. 

Theo (Clive Owen) hat sich von all dem jedoch abgeschottet. Sein Leben verläuft  nach einem tragischen Verlust in Routine. Bis ihn eine alte Freundin um einen Gefallen bittet. Theo soll ein Flüchtlingsmädchen durch die Kontrollen außer Landes bringen. Theo willigt ein, und wird damit Teil einer gnadenlosen Menschenjagd. Denn das Mädchen , Kee, ist schwanger und Regierung ebenso wie Terroristen wollen das erste Baby nach 20 Jahren unbedingt in ihre Gewalt bringen.

 

DIE STARS

Clive Owen war immer wieder auch als neuer James Bond im Gespräch. In Children of men hat er allerdings kaum weniger Action um die Ohren. Nach jahrelanger TV-Karriere empfahl er sich mit einer Reihe von aufwändigen BMW-Werbespots ( mit Regisseuren wie Tony Scott, Ang Lee, und Jon Woo) fürs Kino.

Für das Drama „Hautnah“ bekam er den „Golden Globe“. Neben ihm sind außerdem Julianne Moore als Widerstandskämpferin und Sir MichaelCaine als Althippie zu sehen. 

 

DER KICK

Children of men ist zwar streng genommen Science Fiction, aber doch meilenweit von Hochglanzvission wie „Die Insel“ oder „Minority Report“ entfernt. Dennoch gibt es spektakuläre Action zu sehen, die aber mehr durch Originalität, Authentizität und emotionale Wirkung auffallen, als durch puren Aufwand. Die Welt, die Regisseur Alfonso Cuaron entwirft wirkt wie eine konsequente Weiterentwicklung der Gegenwar. Eine Vision in der sich die schlimmsten Erwartungen bezüglich Probleme wie Integration, soziale Spaltung, Flüchtlingswellen, Terrorismus bewahrheitet haben. Trotzdem schafft der Film es, inmitten des düsteren Szenarios die Hoffnung aufrecht zu erhalten, so daß man nach dem Film zwar nachdenklich, aber doch nicht deprimiert zurückbleibt.

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