Oben

DIE STORY

Als letzter Anwohner hält der verwitwete Rentner Carl Fredericksen in seiner alten Nachbarschaft aus. Alle anderen Häuser sind längst Wolkenkratzern gewichen. Bevor er sich in einen Altenheim abschieben lässt, tritt Carl jedoch die Flucht. Aber nicht ohne sein Haus.

Mit Hilfe von hunderten Gasballons wird das Eigenheim mobil. Das Ziel ist Südamerika, ein Ziel von dem Carl und Ellie ihr Leben lang geträumt haben.

Aber Carl ist nicht so allein wie er dachte. Der Pfadfinder Russell ist unfreiwillig als blinder Passagier mit an Bord. Umkehren ist unmöglich und so machen sich Carl und Russell notgedrungen gemeinsam auf und erleben das Abenteuer ihres Lebens.

 

DER KICK

Die überbordende Fantasie des Pixarteams ist immer wieder verblüffend. Fische, Ratten, Monster, Insekten und Spielsachen und Autos haben sie bereits zu Filmhelden gemacht. Einen grantigen Rentner zum Actionhelden zu befördern ist da schon fast eine leiche Übung. Als Vorbild für Carl Fredericksen diente unverkennbar Spence Tracy.

Die Klasse der Vorgänger "Ratatouille" und "Wall-E" erreicht "Oben" nicht. Einigen ergreifenden Momenten, wie der Montage der bewegendsten Momente in Carls und Ellies gemeinsamem Leben steht eine zeitweise schrille aber auch sehr geradlinige und vorhersehbare Action-Abenteuer-Geschichte gegenüber.

Trotzdem ist "Oben" immer noch ein Riesenspaß auf einem Niveau vom die Pixar-Konkurrenten nur träumen können.