Tödliches Kommando - The Hurt Locker


DIE STORY:

Die Männer der Bravo Company entschärfen im Irak Sprengsätze. Der Job ist nervenzerrend, lebensgefährlich und in einigen Fällen auch tödlich. Die bislang Überlebenden hoffen, dass sie das bevorstehende Ende ihres Einsatzes noch erleben.

Der neue Teamleader James gefährdet das Ziel jedoch. Er ist zwar ein erfahrener Profi, aber auch ein Draufgänger, der das Schicksal mehr als einmal herausfordert.

das sorgt für Spannungen in der Truppe. In einer feindlichen Umgebung, in der jeder Passant als potentieller Terrorist gilt, wissen die Männer bald nicht mehr, ob sie sich wenigstens gegenseitig trauen können.


DER KICK:

Die unsichere Situation im Irak und die nervenzerfetzende Spannung bei den Einsätzen der Bombenentschärfer sind in diesem Film förmlich greifbar. Auch die Beziehungen der Soldaten untereinander, die unberechenbar zwischen Kumpelhaftigkeit, Rivalität und Machogehabe hin und her springen, sind überzeugend, auch wenn keiner der Protagonisten einem wirklich imGedächtnis bleibt.

Schwächen erlaubt sich der Film aber im Verlauf der Story, wenn einer der Männer sich als Beschützer eines irakischen Jungen versucht.

Dieser plakative Idealismus mag dem amerikanischen Publikum gut gefallen, ebenso wie die Tatsache, dass hier mal keine wild herumballernden GIs im Mittelpunkt stehen. Die wahren Probleme des Irakabenteuers der US-Armee trifft das aber nicht. So beschränkt sich "Tödliches Kommando" doch wieder mal auf eine Nabelschau der USA, der Irak dient lediglich als spannende Kulisse.